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Titel

Es gibt so viele Menschen, die Liebe und Mitgefühl spüren wollen, die eine helfende Hand brauchen, oder jemanden, der bereit ist, auf den Schrei ihres Herzens zu hören. Sie wollen erfahren, dass auch sie wichtig sind, dass jemand sie liebt und sich um sie kümmert."                                                                                       Tankpari Guitanga, Gründer und Leiter von Yenfaabima

 

Zwischen Burkina Faso und Deutschland liegen Welten. In der Begegnung mit psychisch Erkrankten, die am Rande von Dörfern an Bäume gekettet sind und auf diese Weise manchmal Jahre und Jahrzehnte ihr Leben verbringen müssen, fühlt man sich in ein anderes Jahrhundert versetzt. Und doch leben wir alle in der einen Welt und zur selben Zeit.

 

Der menschenunwürdige Umgang mit psychisch Erkrankten in Burkina Faso ist zum einen einer mangelnden Aufklärung über Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten geschuldet, zum anderen haben die Menschen keinen Zugang zu Medikamenten, sei es, dass sie im Land nicht verfügbar sind oder dass sie die Kosten dafür nicht aufbringen können. Zudem erschwert ein tief verwurzelter Glaube an dämonische Kräfte die Akzeptanz einer medizinischen Behandlung. Viele Menschen wissen sich nicht anders zu helfen als verwirrte oder aggressive Familienmitglieder zu isolieren und anzuketten, um die Betroffenen und sich selbst zu schützen.

 

Der Verein Yenfaabima stellt sich mutig gegen diese unmenschliche Praxis und die traditionelle Deutung der Krankheit. Mit medizinischer Hilfe gewinnen psychisch Erkrankte eine neue Perspektive für ihr Leben. Durch geduldige Aufklärungsarbeit beginnt sich die Einstellung in der Bevölkerung zu ändern, täglich kommen Menschen zur Behandlung nach Piéla. Der Freundeskreis Yenfaabima steht in ständigem Austausch mit den Aktiven vor Ort und unterstützt diese mutige Eigeninitiative mit Geld, Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland und Vermittlung fachlicher Beratung.

Nachrichten

  • 23.02.2020 MB202009

    Ein Monat bei Yenfaabima
    (Teil 3)

  • 15.02.2020 MB202008

    Ein Monat bei Yenfaabima
    (Teil 2)

  • 9.02.2020 MB202007

    Ein Monat bei Yenfaabima
    (Teil 1)

  • 2.02.2020 MB202006

    Mit Feuereifer für den Wasserturm

  • 26.01.2020 MB202005

    Eine starke Gemeinschaft

     

  • 20.01.2020 MB202004

    Süd-Süd-Partnerschaft

     

  • 13.01.2020 MB202003

    Wasser

     

  • 06.01.2020 MB202002

    Kunst für Yenfaabima

     

  • 03.01.2020 2020-01-03

    Neujahrsgruß aus Piéla

     

  • 15.12.2019 MB201950

    Zeiten-Wechsel

     

  • 8.12.2019 MB201950

    Der Rettungssanitäter im Einsatz

  • 30.11.2019 MB201948

    Ein therapeutischer Garten für Yenfaabima

  • 23.11.2019 MB201948

    Staatliche Anerkennung als Gesundheitseinrichtung

  • 17.11.2019 MB201946

    Wanted: Eine zweite
    medizinische Fachkraft

  • 11.11.2019 MB201946

    Das Gästehaus in Piéla

     

  • 6.11.2019 MB201944

    Tankpari blickt zurück auf den Besuch in Deutschland

  • 20.10.2019 MB201944

    Der neue Pfarrer kommt
    aus  Burkina Faso

  • 15.10.2019 MB201944

    "Ich habe mich gefühlt wie in Burkina Faso"

  • 9.10.2019 MB201944

    "Verrückt!" -
    Ein anderer Blick auf Afrika